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Die allgemeine Meinung, dass die Philosophie eine Sache der Intelligenz und der Belesenheit ist, deren Übung eine bestimmte Umgangsfähigkeit mit dem Ratio und den Wörtern bedarf, wird als erstes in diesen Zeilen abgegrenzt, damit wir uns einem richtigen Verständnis des philosophischen Problems nähern können. Wir sollten von der Ungeschicklichkeit der gegenwärtigen Überlegung absehen und versuchen zu durchschauen, was jenes ist, worauf sie sich begründet, und was sie gleichzeitig zeigt, vor allem als Haltung am Anfang, und hoffentlich als Zustand später. Gleich wie jenem, der durch ein schreckliches Gewitter in die Mitte des Ozeans geworfen wurde, und versucht mit seinen ganzen Kräften zu schwimmen, um einen festen Boden zu erreichen, ohne sich zu fragen, ob er eine bestimmte und für diesen Sport günstige Fähigkeit oder Begabung habe, sondern er das sichere Bewusstsein hat, dass von dieser Mühe sein ganzes Leben abhängt, und dann bemüht er sich in diesem Versuch, so fühlt sich der philosophische Mensch, insofern er philosophiert. Aber welches ist dieses Gewitter, vor allem welches, wenn ich nicht in der Mitte des Ozeans bin, kein zorniger Himmel über mich herab fällt, sondern am Computer sitzte, an einem angenehmen Frühlingsmorgen, das Haus in perfekter Ordnung und Ruhe liegt, nichts meine Wirschaftssicherheit bedroht, was mir erlaubt, ein bequemes Leben mit meiner Familie, die gesund ist, zu verbringen... Von welchem Gewitter spricht der Philosoph? Das einzige, was diesen von einem normalen Menschen unterscheidet, ist, dass ersterer seine eigene Alltäglichkeit als etwas empfindet, dessen Grund und Auffassung überhaupt keine Selbstverständlichkeit sind. Konsequent versucht er rastlos, beim Treffen jedes Augenblickes, so vorsichtig wie es möglich ist, bezüglich der Bedeutung bzw. der Interpretation dieses Augenblickes sich zu verhalten. Trotz aller Sicherheiten des alltäglichen Lebens, in dem jeder neben seinen normalen Problemen von Geld, Liebe, Beruf, Gesundheit und ihren geforderten Sorgen und entsprechenden Entscheidungen aber nicht daran zweifeln darf, dass die Tür eine Tür ist, das Glas ein Glas, jede Person eine Person, und er sich dabei selbst stillschweigend als etwas erkennen kann, und somit sein eigenes Leben als ein vernünftiger Mensch verbringen kann, sind jenem philosophischen Menschen diese Identitäten dennoch nicht so klar.
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